Unglaublich: Nick Vuijicic – Fett Respekt

26. Juni 2009 by Hermann Hohenberger

Die Welt dreht sich weiter: Fakten!

20. Juni 2009 by Hermann Hohenberger

Sehenswert…

SPIEGEL und FOCUS: Vereint im Glück!

4. Juni 2009 by Hermann Hohenberger

SPIEGEL und FOCUS glücklich vereint in der Bahnhofsbuchhandlung

Heute in der Bahnhofsbuchhandlung: DER SPIEGEL und FOCUS titeln im trauten Glück nebeneinander. Was kann denn da noch passieren, wenn ein paar Tage vor der Europawahl unsere Leitmagazine im Glück taumeln. Geht’s noch? Ich finde es ziemlich interessant: während die Print-Kollegen im Glück schwelgen, beschäftigt sich die Bloggospähre mit diesem Thema:

G wie Google: Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele
Google verändert die Zeitungen mehr, als Redakteure und Verleger wahrhaben wollen. Ein Gespräch mit dem Star-Blogger, Medienprofessor und US-Journalisten Jeff Jarvis. 

Mein Glück war heute morgen quasi nahezu übergroß als auch noch der Zugchef Richard Marx (kommt aus dem Osten und heißt wirklich so) die Fahrgäste begrüßte mit: “alles wird gut”. Habe ich irgend etwas verpaßt? Aber mal im Ernst: Glücksbotschaften von politischen Magazinen?! Versteht ihr das?

Google raus aus Geschäft mit Radiowerbung!

15. Mai 2009 by Hermann Hohenberger

…so meldet dpa am 12.05.2009. Google hatte für 102 Mio. Dollar im Jahr 2006 die Firma dmarc gekauft. Google wollte Radiowerbung analog Adwords verkaufen. Das hat nicht funktioniert und Eric Schmidt, CEO von Google hat die Reißleine gezogen und den Dienst eingstellt.  Ich frage mich, was das wohl bedeutet, was man daraus schließen kann.

Zunächst einmal fand ich die Idee 2006 klasse: Werbezeiten versteigern! Das bringt Action, mehr Popularität für Radiowerbung, Veränderung und Weiterentwicklung in der Branche. Es hat mir gut gefallen, das Google “Radio” und “Radiowerbung” so interessant fand und 102 Mio. investiert hat. Das macht man ja nicht, wenn man nicht an das Medium und die Wirksamkeit der Werbeform glauben würde.

Natürlich war aber da auch ein Unbehagen: das große Google sammelt jetzt alles ein und möglicherweise leidet darunter die Vielfalt. Am Beispiel Clearchannel (riesige Radiogruppe in USA) kann man beobachten was Zentralisierung bewirkt. Die Clearchannel-Radios zeichnen sich nicht mehr durch überbordende Kreativität aus. Wirtschaftlich ist Größe sicher manchmal sinnvoll, aber vitaler wurde die Branche dadurch nicht. Davon bin ich fest überzeugt und bilde mir auch ein, es nachweisen zu können anhand der Promotion-Ideensammlung in der Broadcast-Future!-Datenbank. Aber was könnte man jetzt daraus schließen?

  • Google glaubt nicht mehr an Radio! Würde mir nicht gut gefallen. Denn Google sieht womöglich eherdie Zukunft in WebStreams.
  • Google foussiert auf Internet und Mobile (Das neue Webmaster-Tool und der neue Google Ad Planner sind ganz hervorragende, starke Tools). Besser aus meiner Sicht. Schuster blieb bei deinen Leisten.
  • Bewährte Geschäftsmodelle haben eine gewisse Stabilität. Gott sei Dank.
  • Eingefahrene Geschäftsmodelle haben eine gewisse Trägheit. Eigentlich Schade.
  • Google muss sparen. Glaube ich nicht ;-)
  • Google verhält sich wirtschaftlich traditionell. Gute Sache.

Nach meiner (konsolidierten) Einschätzung wird das Internet über kurz oder lang das Rennen um die Werbegelder machen. Das Engagement von Google in der Vermarktung von anderen Werbeträgern war ein Versuch und den haben die jetzt abgehakt. Schlacht verloren, Krieg geht weiter. Das Netz, wenn Internet und Mobile noch enger zusammen gewachsen sind wird gewinnen. Und das gibt für uns alle tolle Chancen für Wertschöpfung. Mit und mit und mit und auch ohne Google. Besser wir denken weiter ;-)

Die Ryan STA Story

30. April 2009 by Hermann Hohenberger

Ich habe ein paar Jahre gebraucht um einen Jugendtraum Realität werden zu lassen. Also,  ich war 11 Jahr alt und hatte ein Fotobuch mit Flugzeugen geschenkt bekommen. Auf einer Doppelseite war eine Ryan abgebildet. Dieses Flugzeug hatte mich total begeistert und ich wollte es unbedingt bauen. Aber da war ich noch zu jung und so weiter.
RYAN STA by Hermann Hohenberger

Das Buch ging verloren, die Zeit verging und eines Abends anno 2004 hatte ich mit meinem Freund Friedrich Söll die alten Zeiten aufleben lassen. Ich berichtete von meinem Ryan-Traum. Friedrich meinte: “Na, da habe ich doch einen Baukasten, warte mal…” Und so kam es, dass ich plötzlich eine Ryan, auf jeden Fall viele dünne Balsaleisten und -brettchen hatte. Natürlich hat es dann noch 5 Jahre gebraucht…, aber nun ist der Traum Realität.

Ryan STA by HERR EngeneeringDer Bausatz von HERR Engeneering aus den USA ist komplett Balsa. Spannweite: 76,2 cm. Ursprünglich ist das Modell für Freiflug und Gummimotor ausgelegt, aber in der heutigen Zeit ist das natürlich keine Option mehr. So ein Kunstwerk muss ferngesteuert werden.

Ich habe einen Hacker A 10-15S mit Hacker X5-Regler, APC 7×4 Slowfly-Luftschraube und einen Flightpower EVOLITE 350 mAh, 2S , als Antrieb eingebaut. 4 Servos ELE Ultra 3,7 Gramm (wenn schon, denn schon) und den 7-Kanalempfänger Robbe/Futaba FASST 2,4 Ghz. Also ein hochmodern ausgerüstetes, voll funktionsfähiges Flugmodell.
Ryan STA Rohbau
Der Bausatz ist eine echte Herausforderung und die Teile sind sehr fragil. Aber die Oracover-Bespannung bringt dann letztlich Stabilität in die Fläche. Der Rumpf ist sowieso sehr fest (und leider auch ein bischen eine Banane) geworden.
Rayan STA mit Hacker A10
Eine knifflige Angelegenheit war der Einbau des Motors. Der Hacker A10 sieht ein bisschen aus wie ein Sternmotor, die echte Ryan hatte aber einen Reihenmotor.
Ryan STA Rohbau
Die Maschine fliegt ausgezeichnet und ist erstaunlich schnell. Das CLARK-Y-ähnliche Profil ist ziemlich dünn. Mit 183 Gramm Gesamtgewicht wohl auch nicht ganz leicht ist aber Bodenstart von einer Asphaltstraße locker drin. Selbst mittleren Wind kann die Ryan gut verkraften. Diese prima  Flugeigenschaften hatte ich nicht erwartet.
Ryan STA - ein wunderschöner Flieger
Ich habe auf die Verstrebungen und Verspannungen verzichtet weil ich einen alltagstauglichen Flieger haben wollte. Und ehrlich gesagt war ich auch mit der Geduld am Ende. Jetzt freue ich mich über das Werk und die Ryan hat einen Ehrenplatz und “fliegt” dauernd in the sunny blue sky of my HofOffice.  Mission completet.

Radio: take a walk on the bright side…

20. April 2009 by Hermann Hohenberger

John Salesman ist traurig!John Salesman ist traurig. Er tummelt sich in den Radio-Internetforen und Blogs und was liest er: Radio sei in der Krise… also nicht nur in der normalen Krise, sondern auch in sich selbst in der Krise.

Dan O`Day, Radioberater und Spotproduzent macht gar den Rundumschlag per Videobotschaft (Fürmetz-Blog) und jammert davon, dass sich die Welt verändert habe und Menschen jetzt Zugang zu Musik, Nachrichten und Sport auch ohne Radio haben können. Er fordert, dass Radio “relevanter” werden müsse! (Ächz!) Und Kollege Fürmetz verbreitet das via Blog und stellt dem Dan O’Day einen Freibrief aus: ” Er darf das, sein Engagement für die Gattung Radio ist über jeden Zweifel erhaben – umso ernster sollten wir alle in der Radiobranche seine Äußerungen nehmen.” (Ach Gottle. Ich sorge mich ums Heimatland.)

Alexander Zeitelhack twittert: “Das heisst aber auch, dass die Zeitungen eine Zukunft haben. Aber Radio?” (Aber wie? Oder was! Aber Radio? Aber Radio? Aber Hallo!)

Es gibt noch ein paar andere Untergangspropheten, die I-Ging-fundiert und selbsterfahrungslegitimiert den eigenen Stuhl untersuchen und zum Ergebnis kommen: es stinkt. Aber mal Zynismus und Ärger beiseite:

Am 15.04.2009 stellt Nielsen Media fest: Zeitungen und Radiosender als Krisengewinner. (DWLD.de) Nielsen Media hat nach dem ersten Quartal die Zeitungs- und Radiobranche als Krisengewinnler im Werbemarkt ausgemacht. Profitiert haben sie vom Boom der Abverkaufswerbung. Verlierer sind die Zeitschriften. (DWLD.de) (…relevanter werden? Noch relevanter?)

Ich finde, Radio ist ein tolles Medium und Radioleute sind superkreative Medienmacher. Dass mit dem Internet ein neues Medium auf diesem Planeten eingeschlagen ist: mei, daran ist nichts zu ändern. Aber Radio hat immer Zeitströmungen kreativ integriert und das ist jetzt auch schon so und das wird auch so weiter gehen:

  • Während der Recherchen für die Ideen-Datenbank von www.broadcast-future.de haben wir zwischenzeitlich über 2.000 (?!) Ideen für Promotions gesammelt. Nur aus dem Deutsch- und Englischsprachigen Raum. Höchst zeitgemäß.
  • Radio gedeiht sogar unter medienpolitisch schwierigsten Bedingungen… (davon können wir alle Balladen singen).
  • Die meisten Radiogesellschafter haben eigene Internetprojekte und Inkubatoren und sind vorbildlich aktiv bei der Weiterentwicklung des Internets. Und: alle arbeiten wie die Verrückten an tragfähigen Geschäftsmodellen und wünschten sie fänden so tragfähige Modelle wie Radio.
  • Viele Sender und Organisationen kümmern sich effektiv und innovativ um Internet als Verlängerung des Auftrags “Information und Unterhaltung”. Jumpradio: Community + Party + Interaktion zwischen Internet und Sendung: hörenswert.
    Jam FM in Berlin nutzt Internet um “Freunde” zum Sender zu bringen (bring a friend, E-Mail-Aktion). Oder der Zeckenmelder (auf google-Karte, kein Witz) von RPR1, u.v.a.m.
  • Einige Aktivitäten gehen noch weiter: www.radio.de als Aggregator und www.90elf.de als Special-Interest-Programm über alle möglichen Wege: Internet, Handy, Digitalradio, etc..

Aber denken wir auch an dieses Bild. Meine allerbeste Ehefrau Margit ist Keramikkünstlerin und wenn Sie in Ihrer Werkstatt Bayern3 oder Jump aufdreht (alle Bekehrungsversuche zu Privat sind bislang gescheitert, also lieber Bayern3 als…) und lauter macht wenn ein Song kommt, der neu ist, gefällt, oder an … erinnert. Oder wenn ein Lachen über den Erwin Pelzig tönt, dann frage ich mich, am PC sitzend: kriegt das Internet diese Qualität hin? Nebenbei und doch so nah?!

Oder den hier: schaut’ euch mal die Klickraten der Werbemittel (Banner, Popup, Popunder, etc.) an. Es ist doch erbärmlich wie viele Werbemittel man rausblasen muss um im Internet ein bischen Relevanz und Wirkung zu erzeugen.

Radio ist klasse!Folks: take a walk on the bright side. Radio ist klasse. Radiomacher sind kreativ und innovativ. Die Welt hat sich weiter gedreht – no doubt. Radiomacher werden drauf reagieren. Kompetitiv und kreativ.  Und ich freue mich auf die jungen Leute, die jetzt im Radio anfangen. Mit deren Internetbackground gekoppelt mit der Erfahrung der Szene werden wir noch tolle Radioprogramme- und Performances bekommen. Wir werden es hören, möglicherweise auch sehen oder im Telefon klingeln hören.

Werbung wirkt! Computerspiele nicht?

13. März 2009 by Hermann Hohenberger

Tragen Egoshooter dazu bei, dass Menschen die Knarre nehmen und ihre Mitmenschen töten?

Na klar tun sie das!

Machen wir uns doch nichts vor. Egoshooter liefern Rollenvorbilder. Computerspiele sind Simulatoren und Vorlagen für Verhalten – es sind Trainingspläne. Eigenartig! Nach jedem Amoklauf, nach jeder Katastrophe flammt die Diskussion auf – und regelmäßig schläft die Diskussion wieder ein.

Mit Werbung, mit Medien wird menschliches Verhalten beeinflußt. Sehr erfolgreich. Schon Goethes Werther lieferte das Rollenvorbild für unzählige Selbstmorde. Und Computerspiele sollen keinen Einfluß haben? Lachhaft.

Klar, nicht jeder kauft ein beworbenes Auto. Nicht jeder läuft Amok. Egoshooter sind aber nichts anderes als Werbung für mörderisches Verhalten. Jeder Werber würde das Egoshootern eigene Involment schätzen, wenn er diesen Grad der Intensität für seine Produkte nutzen könnte.

Es würde uns – als Medienschaffende und Medienvermarktende – gut stehen, wenn wir eindeutig Position beziehen würden. Mein Wunsch: Medienschaffende, Werber, nehmt bitte Stellung, schaltet euch in die Diskussion ein!

Die Erschossenen von Winnenden konnten leider nicht ESC drücken. Ein Anderer hat DEL gedrückt.

Futaba FX-30 + Reflex Flugsimulator

23. Februar 2009 by Hermann Hohenberger

Das ist ein ganz besonderer Genuss in der kalten und kargen Winterzeit. Meine Futaba FX-30, mit der ich im Übrigen sehr zufrieden bin funktioniert einwandfrei und der Reflex simuliert prima. Das Laptop steht auf dem Stehpult und ich davor ;-) Ich probiere sogar schon ein wenig Hubschrauber. Ein Tip zur Einstellung siehe weiter unten.
Futaba FX-30 + Reflex Flugsimulator
FX-30: im Menü System / Trainer die Einstellung 
1. ACT/INA auf Ein stellen
2. Schülermodus
3. Kanal auf 8CH
4. Modulation PPM

Heizung defekt – Zustieg nur mit gültiger Fahrkarte

21. Februar 2009 by Hermann Hohenberger

RE von Nürnberg nach Hof, 20.02.2009, 21:48Es ist ein Jammer mit “Die Bahn – Zukunft gestalten”. Seien Sie versichert, hier lesen Sie wirklich nur die dicksten Hämmer, die mir mit “Die Bahn” so widerfahren. Also heute, 20.02.2009: Ich komme aus Wien mit dem ICE nach Nürnberg und nehme den “Letzten” nach Hof. Freitag abend, 21:48 Uhr. Und dann das: Heizung defekt?!?! Außentemperatur um die 0 Grad. Und: keine Alternativen mehr. Diese Triebwagen taugen einfach nichts. Kupplung, Klimaanlage, Türen, Heizung, Motoren, Neigetechnik… alles windiger Scheißendreck! Szenen wie in der Transsibirischen Eisenbahn. Einen Zettel (ausgedruckt!) können die “lowbrainer” von “Die Bahn” drankleben, streiken können sie, den vollen Fahrpreis abrechnen können sie: die Technik aber kriegen sie nicht in den Griff. Und wie es den Fahrgästen geht? Völlig uninteressant. Dabei wäre es so wertvoll, eine funktionierende Bahn zu haben. Dass bei der Truppe ein paar Weichen falsch gestellt sind erkennt man auch an diesem dämlichen Zukunftsslogan. Richtig muss der heißen: “Bahn gestalten – die Zukunft!

John Salesman teilt sich mit – also ist er!

10. Februar 2009 by Hermann Hohenberger

John Salesman - likes stories!Großes Kino! John Salesman, dem selbsterlebten Bestbrainer, Onliner und Mediaberater ging eine Energiesparlampe auf. Pling! Man muss wissen, dass er bei www.audible.com Hörbücher downloadet – und die auch anhört. Schon eine ganze Weile. Möglicherweise wird er ja unterschätzt. Ganz sicher sogar, jedenfalls glaubt er das. (Frage: glauben Sie das auch von sich? Don’t worry, ist ganz normal.)

Anyway, auf www.123people.de – der genialen Personensuchmaschine – suchte und fand er sich und seine Spuren im Internet.  Unter anderem auch seine Bewertungen, die er bei www.audible.com abgegeben hatte. John hat nämliche eine Meinung zu den Dingen auf der Welt. “Wie kommt denn www.audible.com dazu, meine Daten rauszugeben und was fällt den www.123people.de – Leuten ein, die anzuzeigen!” bürstete er sich schrecklich auf!

John Salesman WOW!Plötzlich entluden sich 27 Synapsen gleichzeitig in seinem Hirn, eine mittlere Erleuchtung: “Ich schreibe ja Bewertungen, damit sie von ganz vielen Menschen gelesen werden. Ich, ich, ich und meine, meine, meine Meinung pflanzen sich fort und verbreiten sich. Und die Portale helfen dabei. ICH BIN an vielen Stellen, auf vielen Portalen im Internet! ICH BIN wichtig, wichtig, wichtig! (Wenn Sie das von sich nicht glauben, dann melden Sie sich bitte bei mir, das kann man reparieren…) Meine, meine, meine Meinung macht sich auf den Weg durch das Internet und findet viele Augen und Hirne. Ist das nicht ehh bissel schön…? Ich teile mich mit, also bin ich – wichtig!”